Keynote von der CRM Experience 2026: Die Zukunft des CRM im Video
Die komplette Keynote von der CRM Experience 2026 im Video: snapAddy-Geschäftsführer Jochen Seelig zeigt anhand der Studie „KI im CRM", wohin sich das CRM entwickelt.

Wie sieht das CRM in fünf Jahren aus? In seiner Keynote auf der Yellow Stage der CRM Experience 2026 hat snapAddy-Geschäftsführer Jochen Seelig darauf eine ziemlich konkrete Antwort gegeben – mit Zahlen. Die komplette Keynote siehst du oben im Video. Grundlage ist die aktuelle snapAddy-Studie „KI im CRM", für die 183 Menschen aus Branchen wie Industrie, Fertigung, Tech/Software, Beratung und Handel befragt wurden.
Das Ergebnis vorweg: Die Branche erwartet einen Umbruch – und begegnet ihm überraschend entspannt.
Die Yellow Stage ist Teil der CRM Experience 2026, dem B2B-Event von snapAddy rund um CRM, Datenqualität und Vertrieb. Zwischen den Praxisvorträgen ordnet Jochens Talk ein, wohin sich die Systeme bewegen – und was das konkret für Vertriebsteams bedeutet.
Die Studie in Zahlen.
183 Teilnehmende, 17 Fragen, vier Sprachen: Das Stimmungsbild ist deutlich. Acht von zehn Befragten (80 %) rechnen mit einem radikalen Wandel im CRM-Markt. Bemerkenswert ist dabei weniger die Zahl als die Haltung dahinter: 87 % derjenigen, die den Wandel erwarten, freuen sich darauf. Nur 3 % stehen ihm negativ gegenüber. Die Frage ist für die meisten also nicht mehr, ob sich das CRM verändert – sondern wie.
Wie wir künftig mit dem CRM arbeiten.
Heute läuft die Arbeit im CRM fast vollständig über den Desktop-Browser – 90 % der Befragten nutzen ihn, gerade einmal 4 % einen KI-Assistenten, 1 % die Sprachsteuerung. In fünf Jahren sehen dieselben Befragten ein anderes Bild: nur noch 14 % Desktop, dafür 53 % KI-Assistent oder Chat-Interface und 11 % reine Sprachsteuerung.
Besonders klar wird der Wunsch bei der Datenpflege. 64 % wollen, dass Pflege und Anreicherung von Daten künftig die KI übernimmt – im Einsatz ist das heute erst bei 33 %. Genau hier setzen Werkzeuge wie snapAddy DataAgents an, die Kontaktdaten automatisch aktuell halten, statt sie von Hand pflegen zu lassen.
Sechs Szenarien für die Zukunft des CRM.
Im Talk stellt Jochen sechs Zukunftsszenarien vor, wie sich CRM-Systeme entwickeln könnten:
- Evolution statt Revolution – das CRM verändert sich schrittweise, nicht über Nacht.
- KI als Co-Pilot – die KI unterstützt, der Mensch entscheidet.
- Chat statt klicken – die Bedienung läuft über Sprache und Text statt über Eingabemasken.
- CRM wird unsichtbar – das System tritt in den Hintergrund, die Arbeit bleibt.
- Hyperpersonalisierte Datenbasis – jede Interaktion stützt sich auf passgenaue Daten.
- Der unsichtbare Sales Manager – die KI koordiniert im Hintergrund.
Welches dieser Szenarien die Branche für am wahrscheinlichsten und zugleich am meisten wünschenswert hält, löst Jochen im Talk auf – und leitet daraus seine Kernthese ab.
Ja zum Co-Piloten, nein zum Autopiloten.
Seine zentrale These fasst die Stimmung der Studie zusammen: Ja zum Co-Piloten, aber nein zum Autopiloten. Die Branche will KI als Unterstützung, nicht als unkontrollierte Automatik. Und damit wird, so Jochen, Vertrauen zur eigentlichen neuen Währung im KI-Zeitalter.
Wie weit die Technik schon ist, zeigt ein internes snapAddy-Experiment, das Jochen im Talk vorstellt: ein CRM-System ganz ohne feste Oberfläche, das sich zwei KI-Modelle gegenseitig reviewend selbst aufgebaut haben. Ein Blick darauf, wie aus dem „System of Record" ein „System of Action" werden könnte – ein CRM, das nicht mehr nur dokumentiert, sondern handelt.
Nichts verpassen
Neue Beiträge, Studien und Stimmen aus der CRM-Community – direkt in dein Postfach.